Die Kraftanlagen Energies & Services GmbH trennte sich zum 1. August 2022 von ihrer Tochtergesellschaft FINOW Rohrsysteme GmbH. Die in der Schweiz ansässige Technoenergy AG ist als Käufer und neuer Gesellschafter an einem langfristigen Investment interessiert und die Rahmenbedingungen bedeuten eine gute Zukunftsperspektive für alle Beteiligten.

Der Kauf unterstützt die strategische Erweiterung des Kerngeschäfts der Technoenergy AG, um Endverbrauchern und EPC-Unternehmen weltweit ein breiteres Spektrum an wettbewerbsfähigen Lösungen anbieten zu können und gleichzeitig weitere Investitionen und die Entwicklung der FINOW-Aktivitäten zu gewährleisten.

Das Leistungsspektrum der Tochterunternehmen der Technoenergy AG umfasst die Beschaffung, Produktion und Vorfertigung von Rohrleitungssystemen für Kraftwerke, für die petrochemische Industrie sowie für die Öl- und Gasindustrie. Neben einer mit FINOW vergleichbaren Fertigung verfügt das Unternehmen auch über umfangreiche Engineering-Kompetenzen.

Kraftanlagen CEO Alfons Weber: „FINOW gehörte seit dem Jahr 2007 zur Kraftanlagen Gruppe und stand seitdem für unsere Business Unit Fertigung. Wir blicken mit Stolz zurück auf das, was wir gemeinsam in zahlreichen Projekten erreicht haben und sind überzeugt: Mit dieser neuen Entwicklung haben wir eine zukunftsfähige Lösung für alle Beteiligten gefunden. Wir wünschen dem Unternehmen und seiner Belegschaft alles Gute für die Zukunft.“

* Bis zum Start einer eigenen Website am 01.12.2022 finden Sie weiterhin hier die Inhalte der FINOW Rohrsysteme GmbH

Am 15. September 2022 ist die Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) offiziell in Kraft getreten. Sie fördert systemisch Erzeuger, Netze und Speicher für die Neuerrichtung von Wärmenetzen mit hohen Anteilen erneuerbarer Energien und zielt auf die Transformation zu einer CO2-neutralen Wärmeversorgung ab. Zuschlagsberechtig sind grundsätzlich Wärme- und Kältenetzbetreiber.

Zum Start der Richtlinie steht ein Fördervolumen von 3 Milliarden EUR zu Verfügung.

Sie möchten die Förderung in Anspruch nehmen und suchen einen professionellen Partner?

Die Firma IA Tech bietet Ihnen maßgeschneidertes Consulting für Energiesysteme. Als Tochterunternehmen der Kraftanlagen Energies & Services fließen die Erfahrungen und das Know-How eines erfahrenen Generalunterunternehmers bereits in der Konzeptphase ein, dadurch schaffen wir früh eine belastbare Planungsgrundlage.


In unserem Flyer haben wir die Inhalte der BEW und unser Leistungsspektrum zusammengefasst.


Weitere Informationen zur BEW finden Sie auf der Website des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.

Ihr Ansprechpartner:

Timm Achenbach
Hohe Straße 96
50667 Köln
Deutschland

Telefon: +49 221 272 55951

Bouygues hat heute die Übernahme von Equans abgeschlossen, die einen wichtigen Meilenstein in ihrer Entwicklung darstellt.

Weitere Informationen entnehmen Sie der der beigefügten Pressemitteilung.

  • Grüner Strom ersetzt Erdgas und Kohle bei der Prozesswärmeerzeugung (Hochdruckdampf, Thermoöl, Heißluft) mit dem Einsatz des Power-to-Heat-Speichers Green Heat Module
  • Mit dem Solar-Institut Jülich und Industriepartnern hat Kraftanlagen Energies & Services im Projekt multiTESS erstmals eine Versuchsanlage, die bei 1000 Grad arbeitet, erforscht, entwickelt und demonstriert
  • CO2-freie und grundlastfähige Wärme- und Stromversorgung aus regionalen Quellen im Fokus

Green Heat Module

Die versorgungssichere und CO2-freie Wärme- und Stromversorgung aus regionalen erneuerbaren Energiequellen ist in der Industrie ein komplexes Problem. Kraftanlagen Energies & Services löst es als Generalunternehmer mit seinem neuen Produkt Green Heat Module (GHM). Um eine noch größere Anzahl von Industrieprozessen zu dekarbonisieren, entwickelte Kraftanlagen Energies & Services gemeinsam mit dem Solar-Institut Jülich der FH Aachen (SIJ) und den Konsortialpartnern Otto Junker und Dürr Systems im Projekt multiTESS einen sogenannten Power-to-Heat-Speicher, der auf einem Temperaturniveau von 1000 Grad arbeitet. Dieser erlaubt es, Energie in Form von Hochtemperaturwärme zu speichern („beladen“) und diese Wärme bei Bedarf wieder zu verstromen („entladen“). Zusätzlich können auch externe Wärmequellen – etwa die Abwärme aus industriellen Prozessen – einbezogen werden. Ebenso ist es denkbar, die gespeicherte Wärme nicht nur zur Stromproduktion, sondern auch zur Einspeisung in öffentliche Fernwärmenetze oder zur Bereitstellung von Prozesswärme für die (Schwer-) Industrie zu nutzen. Um dies möglich zu machen, ist jetzt die Versuchsanlage in Jülich eröffnet worden.

Bei der Feier zur Eröffnung sagte Oliver Krischer, Minister für Umwelt und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, die multiTESS-Technologie könne zum Modell für viele Siedlungsbereiche sowie Gewerbe- und Industriegebiete werden. Die Energieversorgung der Zukunft müsse auf erneuerbaren Energien aufbauen. Jeanette Lemmes (Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz) bekräftigte, gemeinsames Ziel müsse es sein, Versorgungssicherheit, Wohlstand und Klimaschutz zu gewährleisten.

Foto: Marcel Kusch

Herzstück der Anlage im Jülicher Brainergy-Park ist ein sechs Meter hoher, leuchtend blau gestrichener Kaminanbau. Im Inneren befinden sich mehrere Schichten keramischer Wabensteine, die vertikale Lüftungskanäle haben. Diese Steine werden von Luft durchströmt – beim Beladen wird 1000 Grad heiße Luft von oben eingeleitet, die auf dem Weg nach unten ihre Energie an die Steine abgibt. Beim Entladen wird von unten kühlere Luft eingeleitet, die nach oben strömt und dabei die Wärmeenergie aufnimmt. Im eigentlichen Gebäude sind die elektrische Heizung, die die Luft auf bis zu 1000 Grad erwärmt, sowie Turbinen zur Stromerzeugung untergebracht.

CO2-freie Grundlastversorgung

Der Temperaturbereich oberhalb von Wärmepumpen – also zwischen 150 und 1000 Grad – stellt bei der CO2-freien Grundlastversorgung bisher technisch und wirtschaftlich ein großes Problem dar. Genau dieses Problem wird im Projekt multiTESS erstmals bei 1000 Grad erfolgreich adressiert. Hierbei kommen ebenfalls zum ersten Mal ein elektrischer Hochleistungserhitzer in Verbindung mit einem Hochtemperaturspeicher und eine Wärmenutzung als Gesamtsystem bei einer Nenntemperatur von 1000 Grad zum Einsatz. Das Verfahren koppelt den Sektor Strom mit dem Sektor Wärme. Dabei ermöglicht der Power-to-Heat-Speicher die Nutzung günstiger, aber volatiler erneuerbarer Energien für eine zwingend bedarfsgesteuerte industrielle Wärme sowie gekoppelte Stromversorgung. Durch den sehr hohen Wirkungsgrad können multiTESS-Systeme in Zusammenhang mit erneuerbaren Energien einen relevanten Beitrag zur Versorgungssicherheit und Dekarbonisierung leisten.

Aufgrund der Verwendung existierender Standardkomponenten, die seit Jahrzehnten industriell verwendet werden, können multiTESS-Systeme bei niedrigeren Temperaturen von etwa 750 Grad zum Beispiel für eine CO2-freie Prozesswärmeversorgung bereits heute in der Industrie eingesetzt werden. Mit paralleler Einbindung zu existierenden Wärmeerzeugern sind bei diesen niedrigeren Temperaturen Speicherkapazitäten von etwa 1 GWhth sowie thermische Entladeleistungen von 1 bis 200 MWth schon jetzt realisierbar. Künftig sollen die Prozesse auch bei höheren Temperaturen betrieben werden.

Bei Planung und Bau der Anlage arbeiteten Wirtschaft und Wissenschaft Hand in Hand. Die Hochtemperaturheizung wurde von der Otto Junker GmbH konzipiert und gebaut, die Dürr Systems AG hat den keramischen Wärmespeicher und eine ORC-Anlage gebaut, die Kraftanlagen Energies und Services GmbH zeichnet für die Gesamtplanung verantwortlich.

Alfons Weber (CEO Kraftanlagen Energies & Services) resümiert: „Wir stehen in der industriellen Wärmeversorgung vor einer historischen Zeitenwende: Immer häufiger ist die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energieträgern günstiger als fossiler Brennstoff wie Kohle, Öl und Erdgas. Diesen Game Change nutzt unser Produkt Green Heat Module. Es produziert und speichert Prozesswärme netzdienlich, nämlich immer dann, wenn Erneuerbare günstig zur Verfügung stehen, und ermöglicht dadurch eine CO2– sowie emissionsfreie Grundlastversorgung. Das GHM zeigt ein hohes Potenzial zur Reduktion von fossilen Brennstoffen, und damit zur Reduzierung von Importabhängigkeiten und klimaschädlichen Emissionen, weil es jetzt verfügbar ist und für Speicherkapazitäten von Gigawattstunden skalierfähig ist.“

Bei der symbolischen Eröffnung der multiTess-Anlage in Jülich: (v. l.) Markus Dertinger (Global Customer Director DÜRR Gmbh), Alfons Weber (CEO Kraftanlagen Energies & Services), Rainer Kiechl (CFO Otto Junker GmbH), Jeannette Lemmes (Referentin im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz), Oliver Krischer (Minister für Umwelt und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen), Prof. Dr.-Ing. Ulf Herrmann (Leiter Solarinstitut Jülich), Prof. Dr. Thomas Ritz (Prorektor für Forschung, Innovation und Transfer der FH Aachen), Ulf Kamburg (Geschäftsführer Stadtwerke Jülich) (Bild: FH Aachen/Arnd Gottschalk)
 
Schema eines Green Heat Modules (Kraftanlagen Energies & Services GmbH)
  • Kraftanlagen Energies & Services ist Generalunternehmer für die 5-MW-Wasserstofferzeugungsanlage
  • Geplante Fertigstellung der größten Anlage in der Metropolregion München in der zweiten Jahreshälfte 2023
  • Nutzung des grünen Wasserstoffs für den öffentlichen Regionalverkehr


Spatenstich für ein Schlüsselprojekt der Energiewende

Die Hy2B Wasserstoff GmbH, Betreibergesellschaft für die grüne Wasserstofferzeugung der vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) geförderten HyPerformer-Modellregion HyBayern, hat gestern auf dem Gelände des zukünftigen Wasserstoffzentrums in Pfeffenhausen im Beisein von Ministerpräsident Markus Söder, Staatsminister Hubert Aiwanger sowie Vertretern des BMDV das Startsignal für den Bau der Gebäude und Außenanlagen des ersten 5-Megawatt-Elektrolyseurs in der Metropolregion München gegeben. Die Kraftanlagen Energies & Services GmbH ist als Generalunternehmer mit der Errichtung der Anlage inklusive Elektrolyseur, Verdichter‐ und Abfüllstation, der Elektroversorgung und der erforderlichen Nebenanlagen beauftragt.


Rasche Förderung grüner Mobilität

Anfang 2023 soll mit der Montage des Elektrolyseurs und der Anlagentechnik begonnen werden. Der Start der Inbetriebsetzung ist für das zweite Quartal 2023 geplant und der wirtschaftliche Betrieb soll in der zweiten Jahreshälfte 2023 beginnen. Ab dann sollen in Pfeffenhausen jährlich 440 Tonnen und nach dem Ausbau auf die Maximalkapazität bis zu 1000 Tonnen grüner Wasserstoff für den Regionalbusverkehr des Münchner Verkehrsverbunds, das benachbarte Wasserstoffzentrum, bestehende und neue Wasserstofftankstellen in der Metropolregion München sowie weitere Abnehmer in Bayern erzeugt werden. Mit seiner lokalen grünen Wasserstofferzeugung erbringt der große Elektrolyseur einen Beitrag zur Energiesicherheit, zum beschleunigten Ausbau der regionalen erneuerbaren Stromerzeugung und zur Erreichung der Klimaziele gleichermaßen.

Alfons Weber, CEO Kraftanlagen Energies & Services GmbH, sagt: „Wir freuen uns, dass mit dem Spatenstich der Startschuss für die praktische Umsetzung für dieses bayerische Zukunftsprojekt erfolgt ist und wir nun unser Wasserstoff-Know-how hier als Generalunternehmer für die Power-to-Gas-Anlage einbringen können. Mit diesem Projekt setzen wir gemeinsam mit unserem Kunden Hy2B einen Meilenstein hin zu einer nachhaltigen Energiewende. Es ist wichtig, dass jetzt große Wasserstoffprojekte konkret auf den Weg gebracht werden, weil Wasserstoff das Medium ist, das mit erneuerbaren Energien erzeugt und gespeichert werden kann.“


Bewährte Elektrolysetechnik

Kraftanlagen hat gemeinsam mit der Hy2B Wasserstoff GmbH einen alkalischen Elektrolyseur von NEL für die Anlage in Pfeffenhausen ausgewählt. Mit dem norwegischen Hersteller NEL hat Kraftanlagen damit einen langjährigen Partner mit der Schlüsselkomponente der Wasserstoffproduktionsanlage beauftragt. Anlagenkonzept, Rohrleitungsplanung, Aufstellung, Verfahrenstechnik und Inbetriebsetzung werden von der P2G-Gruppe der Kraftanlagen verantwortet.

Spatenstich am 15.09.2022 mit Ministerpräsident Dr. Markus Söder (6. v. l.) und Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Hubert Aiwanger (5. v. l.). (Bild: Hy2B Wasserstoff GmbH)

Die Unternehmensgruppe Bouygues SA mit Sitz in Paris ist einer der wichtigsten französischen börsennotierten Konzerne und eine der größten Baugesellschaften weltweit.

Zusammen mit ihrem Tochterunternehmen, der Kraftanlagen Energies & Services GmbH, wird auch am Standort in Burghausen/Haiming weiter investiert. Derzeit entsteht dort ein hochmodernes und energieeffizientes Gebäude, mit dem Ziel, weitere qualifizierte Arbeitsplätze zu realisieren und Engineering, Fertigung und Montage künftig unter einem Dach zu vereinen.

Die Kraftanlagen Energies & Services GmbH übernimmt eine tragende Rolle im Rahmen der Transformation der Chemischen Industrie im ChemDelta Bavaria. Davon konnte sich auch erstmals Olivier Roussat, CEO der Bouygues Group, überzeugen. Er wurde von Pascal Minault, CEO der Bouygues Construction, Pierre Vanstoflegatte, CEO der Bouygues Energies & Services, und Stéphane Stoll, Direktor Energie & Industrie DE der Bouygues Energies & Services, begleitet.

Zu diesem Thema fand am 30.08.2022 in Burghausen ein intensiver Management-Austausch mit Dr. Peter von Zumbusch, Senior Vice President und Standortleiter der WACKER Chemie AG, statt, einem der langjährigsten Kunden und strategischen Partner der Business Unit Industrie.

Die gemeinsame Herausforderung, Ökonomie, Ökologie und gesellschaftliche Verantwortung in Einklang zu bringen, schafft Raum für neue Synergien und gemeinsame Projekte. Beide Unternehmen sind Partner des Forschungsprojekts H2-Reallabor Burghausen, das sich zum Ziel gesetzt hat, zum Nukleus der bayerischen Wasserstoffwirtschaft in der Industrie zu werden.

Top-Management von Bouygues zu Besuch bei WACKER im Werk Burghausen, Werkleiter Dr. Peter von Zumbusch (6. von links)


„Starkes Team für die Dekarbonisierung in der Industrie“
 lautet der Titel des Beitrags im Magazin „Energie der Zukunft“ aus dem inpact media Verlag, das diese Woche mit der Dienstags-Ausgabe des Handelsblatts herauskam.

In einem Interview stellen Elisabeth Benedetto, Executive Vice President, Energies Business Unit, Bouygues Energies & Services, und Alfons Weber, CEO von Kraftanlagen Energies & Services, den innovativen Beitrag vor, den beide Unternehmen seit kurzem im Paket auf dem deutschen Markt anbieten.

Demnach werden integrale Lösungen mit Photovoltaik ein Schlüssel zu mehr Energieautonomie und CO2-Reduktion bei Strom und Prozesswärme.

Lesen Sie das Interview hier online.

  • Ausführungsprojekt über 5-MW-Wasserstofferzeugungsanlage beauftragt
  • Geplante Fertigstellung in Pfeffenhausen in der zweiten Jahreshälfte 2023
  • Nutzung des grünen Wasserstoffs für den öffentlichen Regionalverkehr

Power-to-Gas-Lösung für eine nachhaltige Energiewende

Die Hy2B Wasserstoff GmbH, Betreibergesellschaft für die grüne Wasserstofferzeugung der vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) geförderten HyPerformer-Modellregion HyBayern, hat die Kraftanlagen Energies & Services GmbH als Generalunternehmer mit der Errichtung einer 5-MW-Wasserstofferzeugungsanlage inklusive Elektrolyseur, Verdichter‐ und Abfüllstation, der Elektroversorgung und der erforderlichen Nebenanlagen beauftragt.

Rasche Förderung grüner Mobilität

Im Herbst 2022 soll der Spatenstich für die Wasserstofferzeugungsanlage erfolgen und kurz darauf mit der Montage des Elektrolyseurs und der Anlagentechnik begonnen werden. Der Start der Inbetriebsetzung ist für das zweite Quartal 2023 geplant und der wirtschaftliche Betrieb soll in der zweiten Jahreshälfte 2023 beginnen. Die Elektrolyseanlage soll mit grünem Strom aus der Region im Mittel 1.200 Kilogramm grünen Wasserstoff pro Tag erzeugen, auf bis zu 450 bar verdichten und in einer Abfüllstation in Wasserstoff-Trailer mit einer Kapazität von 1.250 kg abfüllen. Der grüne Wasserstoff soll an zwei Bus‐ und Lkw‐Tankstellen in den Landkreisen München und Ebersberg gehen, die dann Wasserstoff‐Brennstoffzellenbusse im Regionalverkehr versorgen.

Alfons Weber, CEO Kraftanlagen Energies & Services GmbH, sagt: „Wir freuen uns, dass wir nun unser seit Jahren aufgebautes Wasserstoff-Know-how auch in dieses bayerische Zukunftsprojekt als Generalunternehmer für die Power-to-Gas-Anlage einbringen dürfen. Mit diesem Projekt setzen wir gemeinsam mit unserem Kunden Hy2B einen Meilenstein hin zu einer nachhaltigen Energiewende. Es ist wichtig, jetzt mit dem Bau von P2G-Anlagen zu beginnen, um die ehrgeizigen Ziele der Bundesregierung von bis zu 10 GW bis 2030 zu erreichen.“

Bewährte Elektrolysetechnik

Kraftanlagen beauftragt mit dem norwegischen Hersteller NEL einen langjährigen Partner mit der Schlüsselkomponente des alkalischen Elektrolyseurs. Anlagenkonzept, Rohrleitungsplanung, Aufstellung, Verfahrenstechnik und Inbetriebsetzung werden von der P2G-Gruppe der Kraftanlagen verantwortet. Michael Klamt, Leiter P2G und Projektleiter Kraftanlagen Energies & Services, erklärt: „Als Generalunternehmer haben wir von der Planung bis zur Ausführung die gesamte Wertschöpfungskette des Projekts im Blick. Neben der technischen Lösung stellt der ambitionierte Terminplan eine besondere Herausforderung dar, denn wir wollen mit dieser Anlage bei den Ersten sein.“

Modell der Wasserstofferzeugungs‐ und -abfüllanlage Pfeffenhausen mit sechs Abfüllstationen für Druckgas-Trailer. (Bild: Hy2B Wasserstoff GmbH)
  • International führender EPC-Anbieter von PV-Großanlagen und etablierter Anbieter von integrierten Systemlösungen in der Industrie bündeln ihre Kräfte auf dem deutschen Markt.
  • Bouygues Energies & Services aus Frankreich und Kraftanlagen Energies & Services aus Deutschland bieten innovative Lösungen für die Energiewende.

Schnellere Dekarbonisierung für die Industrie

Die beiden Unternehmen bündeln ihre Kräfte, um schlüsselfertige Lösungen auf der Grundlage der PV-Solarenergieerzeugung für den deutschen Markt zu entwickeln und anzubieten. Diese Zusammenarbeit wird den Akteuren der Energiewende neue Möglichkeiten eröffnen und die Industrie in die Lage versetzen, ihre Strom- und Heizkosten schnell zu kontrollieren und ihren ökologischen Fußabdruck zu verringern. Diese Partnerschaft folgt auf eine bereits erfolgreiche Zusammenarbeit der beiden Unternehmen im deutschen Stromübertragungssektor bei großen Stromleitungsprojekten.

Umfassendes Portfolio von „PV Solar“- und „PV Solar +“-Lösungen

Der neue große Akteur in der deutschen Solarbranche bietet ein umfassendes Dienstleistungsportfolio an, das Engineering, Beschaffung und Bau sowie Betrieb und Wartung von mittleren und großen PV-Anlagen, schwimmenden Solaranlagen oder Agri-Photovoltaik-Infrastrukturen umfasst. Darüber hinaus gehören maßgeschneiderte „PV-Power-to-X“-Lösungen zum Angebot, die auf einer soliden Erfolgsbilanz in diesem Bereich basieren (Power-to-Heat, Green H2, Green-Heat-Module).

Elisabeth Benedetto, Leiterin des Bereichs Energie bei Bouygues Energies & Services, erklärt: „Wir gehen davon aus, dass Deutschland in den kommenden Jahren einer der innovativsten Märkte sein wird und wir glauben, dass die Kombination unserer Kompetenzen es uns ermöglichen wird, eine Schlüsselrolle bei der Energiewende zu spielen.“

Marcus Dörfler, Head of Business Development Kraftanlagen Energies & Services, ergänzt: „Unser Ziel ist es, einen aktiven und innovativen Beitrag zu den ehrgeizigen Zielen der deutschen Energiewende zu leisten, zum Beispiel bei der Dekarbonisierung der Erzeugung von Strom, Prozesswärme und synthetischen Kraftstoffen.“

Symbolbild (Shutterstock)

Mit mehr als 3,2 GW installierter Solarkapazität ist Bouygues Energies & Services der führende EPC-Dienstleister für große Solaranlagen in Frankreich und gehört zu den Top 10 der Solar-EPC-Anbieter weltweit, mit Aktivitäten in Australien, Südostasien, Japan und der Karibik.

Mit dem Geschäftsbereich Energie konzentriert sich Kraftanlagen Energies & Services zunehmend auf Lösungen für die Sektorkopplung mit Power-to-X, grünem Wasserstoff, Großwärmepumpen und Speichern.

Kontakt Business Development
Marcus Dörfler
+49 89 6237 145 – marcus.doerfler@kraftanlagen.com

Symbolische Schlüsselübergabe zum neuen Bürogebäude

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kraftanlagen und IPIP sowie einige Gäste kamen am 20. Januar in Ploiesti zusammen, um einen großen Schritt zu feiern: Die Eröffnung des neuen Bürogebäudes, in dem die Business Unit Industrie in Rumänien ab sofort in einer hochmodernen Arbeitsumgebung ihre Engineering- und Baukompetenzen bündeln und Ressourcen teilen kann.

Den Geschäftsführern (v. l.) Costel Lungu, Mark Wrobel (beide KA Romania) und Florin Michalcea (IPIP) ist die Freude über das neue Zuhause ins Gesicht geschrieben. (Bilder: Kraftanlagen)

Das neue Zuhause von Kraftanlagen und IPIP in Ploiesti ist eines der modernsten Bürogebäude der Stadt. Seine Nachhaltigkeit über den gesamten Lebenszyklus ist BREEAM-zertifiziert.

148
Arbeitsplätze mit Option auf 200

Nach dem Motto Es wächst zusammen, was zusammen gehört, setzten wir in Rumänien unsere erfolgreiche Arbeit im neuen Bürogebäude fort. Es ist der nächste konsequente Schritt, denn wir wollen unseren Kunden alles aus einer Hand anbieten, um Schnittstellen und Fehlerquellen zu minimieren und so die Effizienz zu erhöhen und Kosten zu senken. Damit bieten wir Engineering, Lieferung und Montage, Inbetriebnahme sowie Service im Industriebereich unter einem Dach an.

Mario Vouilleme, Leiter Business Unit Industrie, Kraftanlagen Energies & Services

Die neue Adresse von Kraftanlagen Romania S.A. und IPIP S.A.:

Libertatii, 6A, 100283, Ploiesti – Prahova, Romania