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Europas modernstes Gasmotorenheizkraftwerk mit Kraft-Wärme-Kopplung


August 2018
"First Fire" – ein Meilenstein bei der Errichtung des Küstenkraftwerks K.I.E.L.: Zum ersten Mal wird ein Jenbacher J920 FleXtra Gasmotor von GE im Küstenkraftwerk K.I.E.L auf Nenndrehzahl gebracht. Erfahren Sie hier, wie ein "First Fire" abläuft.

Kraftanlagen München errichtet als Generalunternehmer ein hochmodernes Gasmotorenheizkraftwerk (GHKW) mit Kraft-Wärme-Kopplung an der Kieler Förde.

Der Standort an der Ostsee erfordert extrem flexible Technik: Wegen des hohen Anteils an Windstrom im Netz muss das Kraftwerk in der Lage sein, innerhalb kürzester Zeit die volle Leistung in das örtliche Netz einzuspeisen, um die Schwankungen in der Stromgewinnung durch Wind- und Sonnenenergie auszugleichen.

Das Kraftwerk kann in nur fünf Minuten von null auf 190 Megawatt gefahren werden – möglich machen das 20 Gasmotoren, die jeweils individuell regelbar sind. Die Anlage erzeugt zudem bis zu 190 MW Fernwärme: Diese wird entweder in das öffentliche Fernwärmenetz der Stadt Kiel eingespeist oder – bei geringem Bedarf des Wärmenetzes – in einem Speicher eingelagert, um später zur Verfügung zu stehen. Dadurch lassen sich Strom- und Wärmeerzeugung zeitlich voneinander entkoppeln. So kann Strom dann erzeugt werden, wenn er im Netz benötigt wird. 

Steckbrief

Auftraggeber
Stadtwerke Kiel

Auftragsparameter
Gasmotorenheizkraftwerk mit 20 Gasmotoren und Kraft-Wärme-Kopplung

Gesamtleistung
190 MW elektrisch, 192 MW thermisch

Gesamtnutzungsgrad
über 90 %

Angestrebte Bauzeit
Herbst 2015 bis November 2018


7. März 2018:
Der letzte der 20 Gasmotoren ist da. Gemeinsam enthüllten Vertreter der Stadtwerke Kiel, der Kraftanlagen München GmbH und GE den Jenbacher J920 FleXtra Gasmotor.

Alfons Weber, Segmentleiter Energie- und Kraftwerkstechnik

„Das Kraftwerk hat Modellcharakter, es liefert die Antwort auf die Energiewende durch seine schnelle Regelbarkeit und ist Teil der Wärmewende durch den hohen Wirkungsgrad der Kraft-Wärme-Kopplung.“

Das modular aufgebaute Kraftwerk kann nicht nur Netzschwankungen optimal ausgleichen, sondern auch Strom zur Vermarktung am Regelenergiemarkt liefern. Ist im Netz eine Stromüberdeckung vorhanden, speichert das Kraftwerk die überschüssige elektrische Energie als Wärme. Diese Power-to-Heat-Technologie ist in Zeiten schwankender Stromerzeugung und noch fehlender Stromspeicher eine flexible und notwendige Lösung.

Das bisher europaweit einzigartige Kraftwerksprojekt ist zukunftsweisend und beispielhaft für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende durch den Einsatz hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung.

 

 

 

 

Der Zeitplan für das Kieler Gasheizkraftwerk


ab Herbst 2015

Errichtung der Pumpenhalle und Anschluss des Wärmespeichers und Elektrodenkessels an das Fernwärmenetz

 

bis Herbst 2016

Planung der Gesamtanlage

 

Herbst 2016

Beauftragung Phase 2: Errichtung des Gasheizkraftwerks mit 20 Gasmotoren

 

3. Quartal 2018

Fertigstellung der kompletten Anlage

Ihr Ansprechpartner

Richard Fürbeck


Ridlerstraße 31c
80339 München

+49 89 6237-371

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